GET2KNOW our StartUps | Kratena
Wer steckt eigentlich hinter den Teams im aktuellen GATEWAY49-Batch? In unserer neuen Reihe GET2KNOW our StartUps geben wir Einblicke in die StartUps unseres Accelerator-Programms – ihre Visionen, Technologien und die Menschen dahinter. Heute stellen wir Kratena vor.
Kommunen stehen täglich vor der Herausforderung, ihre Infrastruktur zuverlässig zu verwalten und gleichzeitig mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen auszukommen. Kratena setzt genau hier an: Das StartUp unterstützt Kommunen dabei, ihre Infrastruktur datengetrieben und vorausschauend zu verwalten für weniger Baustellen, weniger Schlaglöcher und einen effizienteren Einsatz öffentlicher Mittel.
Intelligente Infrastruktur für lebenswerte Kommunen
Hinter Kratena steht eine klare Vision. Gute und sichere Wege sollen selbstverständlich sein, unabhängig davon, ob Menschen mit dem LKW, dem Lastenrad oder dem Laufrad unterwegs sind. Infrastruktur ist für Kratena weit mehr als Straßen und Wege. Sie verbindet Menschen, schafft Zusammenhalt und bildet eine wichtige Grundlage für gesellschaftlichen Wohlstand.
„Wir wollen, dass gute und sichere Wege selbstverständlich sind. Ob LKW, Lastenrad oder Laufrad. Infrastruktur verbindet, schafft Zusammenhalt und ist die Grundlage unseres Wohlstands. Damit wir uns das weiter leisten können, müssen wir gut mit ihr umgehen und die Lebenszeitkosten optimieren. So bleibt mehr für alle da.“
Mit datenbasierten Informationen möchte Kratena Kommunen dabei unterstützen, Infrastruktur nicht erst dann zu reparieren, wenn Probleme sichtbar werden. Stattdessen soll eine vorausschauende Planung ermöglichen, Maßnahmen gezielter einzusetzen und langfristig Kosten zu reduzieren.
Von der Idee zum Einsatz in ersten Kommunen
Bei GATEWAY49 ist Kratena mit einem klaren Ziel gestartet. Erste Behörden sollten davon überzeugt werden, die Lösung tatsächlich einzusetzen. Gerade für ein StartUp, das mit öffentlichen Institutionen arbeitet, bedeutet das, die richtigen Ansprechpartner:innen zu erreichen und Vertrauen in eine neue Lösung aufzubauen.
Das Coaching und die Unterstützung im Accelerator haben dabei geholfen, einen passenden Weg zu entwickeln.
„Wir sind mit dem Ziel gestartet, erste Behörden zu überzeugen, die Lösung zu nutzen. Hierfür haben wir mit dem Coaching einen guten Weg gefunden und mittlerweile mit mehreren großen Städten Deutschlands Kontakt und pilotieren unsere Lösung.“
Daten als Grundlage für bessere Entscheidungen
Der Ansatz von Kratena setzt dabei auf eine zentrale Frage: Wie können vorhandene Daten so genutzt werden, dass Kommunen ihre Infrastruktur besser verstehen und Entscheidungen frühzeitiger treffen können?
Denn gerade bei Straßen und anderen Infrastrukturflächen können rechtzeitige Maßnahmen entscheidend sein. Werden Schäden erst erkannt, wenn sie bereits deutlich sichtbar sind, können Reparaturen aufwendiger und teurer werden. Eine datengetriebene und vorausschauende Betrachtung soll hier neue Möglichkeiten schaffen.
Nächster Meilenstein: Zehn Kommunen und ein bundesweites Partnernetzwerk
Der Blick von Kratena richtet sich bereits auf die nächsten zwölf Monate. Bis dahin soll die Seed-Runde abgeschlossen sein und die Plattform in den ersten zehn Kommunen zum Einsatz kommen.
„In 12 Monaten werden wir unsere Seed-Runde abgeschlossen haben, die ersten 10 Kommunen auf unserer Plattform unterstützen, ein bundesweites Partnernetzwerk für die Drohnenflüge etabliert haben und natürlich konstant weiter Behördenmitarbeiter:innen für unsere Lösung begeistern!“
Ein wichtiger Bestandteil der weiteren Entwicklung ist dabei auch der Aufbau eines bundesweiten Partnernetzwerks für Drohnenflüge. Die so gewonnenen Daten können dabei helfen, den Zustand von Infrastruktur noch umfassender zu erfassen und die Grundlage für vorausschauende Entscheidungen zu schaffen.
Ein Rat an andere Gründer:innen
Was würde Kratena anderen Gründer:innen in Schleswig-Holstein mit auf den Weg geben? Vor allem: nicht zu lange warten, sondern die eigene Idee möglichst früh in der Praxis testen.
„Baut auch kleine Prototypen, geht direkt in Gespräche mit Kunden und habt keine Angst davor! Ihr habt eine tolle Idee, die ihr Leben besser macht. Meldet euch. Heute.“
Denn gerade die direkte Rückmeldung von potenziellen Kund:innen kann dabei helfen, eine Idee weiterzuentwickeln und aus ersten Annahmen ein Produkt mit echtem Nutzen zu machen.
Wir freuen uns darauf, Kratena auf diesem Weg weiter zu begleiten und sind gespannt, wie das StartUp dazu beiträgt, kommunale Infrastruktur vorausschauender, effizienter und nachhaltiger zu verwalten!











