GET2KNOW our StartUps | CONVEA Medical
Wer steckt eigentlich hinter den Teams im aktuellen GATEWAY49-Batch? In unserer neuen Reihe GET2KNOW our StartUps geben wir Einblicke in die StartUps unseres Accelerator-Programms – ihre Visionen, Technologien und die Menschen dahinter. Heute stellen wir CONVEA Medical und die Gründer:innen Wiebke Heyer, Christoph Großbröhmer, Juri Rohde und Sabrina Reimers-Kipping vor.
Krankheitsverläufe, Therapieerfolge und anatomische Veränderungen werden häufig erst im Vergleich mehrerer medizinischer Bilder sichtbar. CONVEA Medical entwickelt eine universelle Infrastruktur, um medizinische Bilder präzise miteinander zu verbinden und dieses Potenzial für die Medizin nutzbar zu machen.
Verborgene Informationen in medizinischen Bildern sichtbar machen
Hinter CONVEA Medical steht die Überzeugung, dass medizinische Bilddaten heute noch längst nicht ihr gesamtes Potenzial entfalten. Durch die präzise Verbindung verschiedener Bilder sollen Informationen sichtbar werden, die im Einzelbild verborgen bleiben – und damit Ärzt:innen bei der Beurteilung von Krankheitsverläufen und Therapieerfolgen unterstützen.
„Uns treibt die Überzeugung an, dass in medizinischen Bildern heute noch enormes ungenutztes Potenzial steckt. Unsere Vision ist es, diese verborgenen Informationen zugänglich zu machen und damit Ärztinnen und Ärzte dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen für ihre Patientinnen und Patienten zu treffen.“
Damit möchte das wissenschaftliche Gründerteam eine technologische Grundlage schaffen, die medizinische Bilddaten besser nutzbar macht und langfristig zu einer präziseren und fundierteren Entscheidungsfindung beitragen kann.
Von der Forschung zum marktfähigen Produkt
Als wissenschaftliches Team ist CONVEA Medical mit der Überzeugung bei GATEWAY49 gestartet, dass die eigene Technologie großes Potenzial besitzt. Die zentrale Herausforderung bestand darin, aus dieser Technologie ein Produkt zu entwickeln, das einen konkreten Marktbedarf adressiert.
GATEWAY49 unterstützt das Team dabei, die eigenen Annahmen kritisch zu hinterfragen, mit relevanten Stakeholdern ins Gespräch zu kommen und die wissenschaftliche Vision in eine klare Marktstrategie und Kommunikation zu übersetzen.
„Als wissenschaftliches Team gingen wir davon aus, dass unsere Technologie großes Potenzial hat. Die größte Herausforderung für uns besteht darin, daraus ein Produkt mit echtem Marktbedarf zu entwickeln.“
Gerade der Perspektivwechsel von der Forschung hin zum Unternehmertum ist dabei ein wichtiger Schritt für CONVEA Medical.
Das GATEWAY49-Netzwerk als Unterstützung auf dem Weg zur Gründung
Besonders wertvoll ist für das Team der direkte Zugang zu Expert:innen und Multiplikator:innen aus dem GATEWAY49-Netzwerk. Dabei konnte CONVEA Medical auf ganz unterschiedliche Kompetenzen und Kontakte zurückgreifen.
„Besonders wertvoll war für uns bisher der direkte Zugang zu Expert:innen und Multiplikatoren aus dem GATEWAY49-Netzwerk. Ob über die WTSH, die Wirtschaftsförderung Lübeck, das HanseLab oder Marketing- und Markenrechtsexpert:innen – wir konnten genau die Unterstützung in Anspruch nehmen, die wir als wissenschaftliches Gründerteam für den Aufbau eines Unternehmens gebraucht haben.“
So entsteht für CONVEA Medical ein Netzwerk, das nicht nur bei einzelnen fachlichen Fragen unterstützt, sondern das Team auch auf dem Weg von der wissenschaftlichen Idee hin zu einem eigenständigen Unternehmen begleitet.
Nächster Meilenstein: Vom Forschungsprojekt zum Unternehmen
In den kommenden zwölf Monaten steht für CONVEA Medical ein entscheidender Entwicklungsschritt an: Aus dem Forschungsprojekt soll ein Unternehmen werden.
„Unser Ziel ist es, CONVEA Medical in den nächsten zwölf Monaten vom Forschungsprojekt zum Unternehmen weiterzuentwickeln. Dafür wollen wir das MVP unserer Kerntechnologie bereitstellen, den ersten OEM-Pilotpartner gewinnen, erste klinische Evidenz aufbauen und mit der Gründung der CONVEA GmbH sowie der Übertragung des Kernpatents die Basis für nachhaltiges Wachstum schaffen.“
Damit verbindet das Team technologische, klinische und unternehmerische Meilensteine. Der erste OEM-Pilotpartner und die klinische Evidenz sollen dabei wichtige Erkenntnisse für die weitere Produktentwicklung und den Markteintritt liefern.
Ein Rat an andere Gründer:innen
Auch wenn CONVEA Medical selbst noch am Anfang der Gründerreise steht, hat das Team bereits einen klaren Rat für andere Gründer:innen in Schleswig-Holstein:
„Seid mutig. Viele Chancen ergeben sich erst, wenn man den ersten Schritt macht. Eine gute Lösung, die umgesetzt ist, ist wertvoller als eine perfekte, die nie das Licht der Welt erblickt.“
Dabei spielt insbesondere der frühe Austausch mit potenziellen Kund:innen und Partnern eine wichtige Rolle. Ihr Feedback hilft dabei, die Technologie konsequent am tatsächlichen Bedarf auszurichten und nicht an den Anforderungen des Marktes vorbeizuentwickeln.
Wir freuen uns darauf, CONVEA Medical auf diesem Weg weiter zu begleiten und sind gespannt, wie das Team das Potenzial medizinischer Bilder für bessere Entscheidungen in der Medizin nutzbar macht! 🩻🚀











