GET2KNOW our StartUps | Celtrix
Wer steckt eigentlich hinter den Teams im aktuellen GATEWAY49-Batch? In unserer neuen Reihe GET2KNOW our StartUps geben wir Einblicke in die StartUps unseres Accelerator-Programms – ihre Visionen, Technologien und die Menschen dahinter. Heute stellen wir Celtrix und die Gründer Daniel Astudillo, Stefan Klebor und Dr. Raphael Richter vor.
Celtrix entwickelt spezialisierte Batteriezellen und intelligente Energiesysteme für Drohnen, autonome Systeme und Medizintechnik. Das DeepTech-StartUp setzt dort an, wo Standardbatterien an ihre Grenzen stoßen – und möchte so mehr Leistung, Sicherheit und europäische Versorgungssicherheit für kritische Technologien ermöglichen.
Europas technologische Souveränität stärken
Hinter der Entwicklung von Celtrix steht eine übergeordnete Vision: Europa soll bei einer zentralen Zukunftstechnologie unabhängiger und technologisch souveräner werden.
„Wir wollen Europas technologische Souveränität bei Batterien stärken. Deshalb entwickeln wir spezialisierte Batteriezellen und intelligente Energiesysteme, damit kritische Technologien nicht an den Grenzen von Standardbatterien scheitern.“
Gerade in Bereichen wie UAV, MedTech und autonomen Systemen sind Batterien ein entscheidender Bestandteil der Technologie. Leistungsfähigkeit, Sicherheit und zuverlässige Versorgung können dort maßgeblich darüber entscheiden, ob innovative Anwendungen ihren Weg in die Praxis finden.
Mit GATEWAY49 vom Netzwerk zur Kooperation
Mit dem Ziel, das eigene Netzwerk zu erweitern und Celtrix als DeepTech-StartUp sichtbarer zu machen, ist das Team bei GATEWAY49 gestartet. Dabei konnte das StartUp insbesondere von Kontakten zu potenziellen Partnern, Kunden und Investoren sowie von der zusätzlichen öffentlichen Sichtbarkeit profitieren.
Ein besonders konkretes Beispiel für den Mehrwert des Netzwerks ist die Zusammenarbeit mit Heiontec. Der Kontakt wurde über das GATEWAY49-Netzwerk vermittelt und hat sich inzwischen zu einer strategischen Kooperation entwickelt. Celtrix unterstützt Heiontec dabei bei der Industrialisierung und Fertigung innovativer Batteriezellen.
„Ein echter Türöffner war für uns die Vermittlung des Kontakts zu Heiontec durch das GATEWAY49-Netzwerk. Daraus ist eine strategische Kooperation entstanden, in der Celtrix die Industrialisierung und Fertigung innovativer Batteriezellen für Heiontec unterstützt.“
Damit zeigt sich für Celtrix besonders deutlich, wie aus einem ersten Netzwerk-Kontakt konkrete unternehmerische Zusammenarbeit entstehen kann:
„Dieses Beispiel zeigt den Mehrwert von GATEWAY49: Aus einem Netzwerk-Kontakt wurde innerhalb kurzer Zeit eine konkrete Entwicklungs- und Geschäftspartnerschaft mit langfristigem Potenzial.“
Nächster Meilenstein: Serienproduktion und erste langfristige Lieferverträge
Für die kommenden zwölf Monate hat sich das Team ambitionierte Ziele gesetzt. Die Seed-Finanzierungsrunde soll erfolgreich abgeschlossen und die Serienproduktion für die ersten Kundenprojekte gestartet werden.
„In 12 Monaten wollen wir unsere Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen haben und die Serienproduktion für unsere ersten Kundenprojekte anlaufen lassen. Parallel möchten wir unsere Rolle als Entwicklungspartner für anspruchsvolle Batterieanwendungen weiter ausbauen und erste langfristige Lieferverträge für Anwendungen in den Bereichen UAV, MedTech und autonome Systeme schließen.“
Damit soll der nächste Schritt auf dem Weg von der Entwicklung spezialisierter Batterietechnologien hin zu konkreten industriellen Anwendungen gelingen.
Ein Rat an andere Gründer:innen
Auch anderen Gründer:innen in Schleswig-Holstein geben Daniel Astudillo, Stefan Klebor und Dr. Raphael Richter einen konkreten Tipp mit auf den Weg:
„Wir würden noch früher einen Ankerinvestor, z. B. einen Business Angel, an Bord holen. Das schafft Vertrauen bei weiteren Investoren und erleichtert viele Gespräche. Außerdem lohnt es sich, Förderprogramme wie den Seed Bonus so früh wie möglich anzugehen – von der Antragstellung bis zum Zuwendungsbescheid vergeht oft deutlich mehr Zeit, als man als Gründer zunächst erwartet.“
Gerade bei DeepTech-StartUps können Finanzierung und Fördermittel wichtige Faktoren sein, um Entwicklungs- und Produktionsprozesse erfolgreich voranzutreiben. Für Celtrix geht es nun darum, die nächsten Schritte zu finanzieren, die Serienproduktion aufzubauen und die eigenen Technologien gemeinsam mit Kunden und Partnern in anspruchsvollen Anwendungen zum Einsatz zu bringen.
Wir freuen uns darauf, Celtrix auf diesem Weg weiter zu begleiten und sind gespannt, wie das Team Europas technologische Souveränität im Bereich Batterien mitgestalten wird! 🔋🚀











