GET2KNOW our startup I bluprint lab
Wer steckt eigentlich hinter den Teams im aktuellen GATEWAY49-Batch? In unserer neuen Reihe GET2KNOW our StartUps geben wir Einblicke in die StartUps unseres Accelerator-Programms – ihre Visionen, Technologien und die Menschen dahinter. Heute stellen wir bluprint lab und die Gründer Mats Heitzmann und Jael Kahlenberg Caso vor.
Was wäre, wenn Kaimauern, Spundwände und Küstenschutzbauwerke nicht nur Infrastruktur wären, sondern gleichzeitig neuen Lebensraum schaffen könnten? Genau daran arbeitet bluprint lab. Das StartUp wertet bestehende Infrastruktur nach dem Prinzip „Nature Inclusive Design“ ökologisch auf und schafft so neue Lebensräume unter Wasser.
Infrastruktur neu denken
Hinter der Idee von bluprint lab steht die Überzeugung, dass bauliche Eingriffe und Naturschutz nicht zwangsläufig Gegensätze sein müssen.
„Bauliche Eingriffe unter Wasser zerstören fast immer Lebensraum. Aber was, wenn wir sie von vornherein so gestalten, dass sie Lebensraum schaffen, statt ihn zu zerstören? Genau das treibt uns an: einen positiven Beitrag zu hinterlassen.“
Mit diesem Ansatz möchte bluprint lab einen Beitrag dazu leisten, maritime Infrastruktur ökologisch aufzuwerten und Nature Inclusive Design stärker in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten zu verankern.
Von der Idee zur eigenen Produktion
Mit zwei konkreten Zielen ist bluprint lab bei GATEWAY49 gestartet: dem Aufbau eines eigenen Produktionsstandorts in Kiel und der Validierung des eigenen Konzepts am Markt.
Besonders wertvoll waren dabei die Gespräche mit Mentor:innen und potenziellen Kund:innen. Durch den direkten Austausch konnte das Team besser verstehen, welche Anforderungen Häfen, Behörden und Unternehmen tatsächlich an die Lösungen stellen und das eigene Angebot entsprechend schärfen.
„Wir sind mit zwei Zielen gestartet. 1) Einen eigenen Produktionsstandort in Kiel aufzubauen und 2) unser Konzept am Markt zu validieren. Über das Netzwerk und die Gespräche mit Mentoren und potenziellen Kunden haben wir gelernt, welche Anforderungen Häfen, Behörden und Unternehmen wirklich stellen, und unser Angebot entsprechend geschärft.“
Die StartUp Förderung von GATEWAY49 als Türöffner
Auch das Netzwerk von GATEWAY49 hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. Vor allem die Verbindungen der GATEWAY49-Coaches in die regionale Förder- und Beratungslandschaft haben dem Team neue Möglichkeiten eröffnet.
„Ein echter Türöffner waren für uns die Verbindungen der GATEWAY49-Coaches in die regionale Förder- und Beratungslandschaft. Über sie haben wir schneller und direkter Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern bekommen, als wir ihn uns allein hätten erarbeiten können.“
So konnte bluprint lab nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch schneller mit den richtigen Ansprechpartner:innen ins Gespräch kommen und die nächsten Schritte für die eigene Entwicklung vorbereiten.
Nächster Meilenstein: Von Pilotprojekten zu regulären Aufträgen
Der Blick richtet sich bereits nach vorne. In den kommenden zwölf Monaten möchte bluprint lab die eigene Produktlinie in Kiel aufgebaut und erste Aufträge an mehreren nordeuropäischen Standorten umgesetzt haben.
„In zwölf Monaten haben wir unsere eigene Produktlinie in Kiel aufgebaut und die ersten Aufträge an mehreren nordeuropäischen Standorten umgesetzt, weg von Pilotprojekten hin zu regulären Projekten. Bis dahin haben wir unser Geschäftsmodell weiter geschärft und am Markt validiert.“
Damit steht für das Team der nächste wichtige Entwicklungsschritt an: aus ersten Pilotprojekten ein skalierbares und am Markt etabliertes Geschäftsmodell zu entwickeln.
Ein Rat an andere Gründer:innen
Auch anderen Gründer:innen in Schleswig-Holstein geben Mats Heitzmann und Jael Kahlenberg Caso einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg:
„Sprecht so früh wie möglich mit euren potenziellen Kunden und versucht, ihr Problem wirklich zu verstehen, bevor ihr an der Lösung baut. Und fragt nach Hilfe, wenn ihr nicht weiterkommt. Die Beratungslandschaft für Start-ups in Schleswig-Holstein ist außergewöhnlich gut.“
Gerade der frühe Austausch mit potenziellen Kund:innen und die Bereitschaft, sich Unterstützung zu holen, können entscheidend sein, um eine Idee nah am tatsächlichen Bedarf des Marktes weiterzuentwickeln.
Wir freuen uns darauf, bluprint lab auf diesem Weg weiter zu begleiten und sind gespannt, wie aus Infrastruktur neuer Lebensraum entstehen kann!











