DIE STUDIENSTIFTUNG & SPRIN-D ZU GAST IM TZL UND BEI GATEWAY49
Im Rahmen des deutsch-dänischen PKP – Deutschland-Danmark Fehmarn BioLink (Interreg Deutschland-Danmark) durften wir in dieser Woche 19 Studierende der Studienstiftung des deutschen Volkes im Technikzentrum Lübeck begrüßen. Von Chemie über internationales Management bis Finance brachte die Gruppe ganz unterschiedliche fachliche Perspektiven mit, beste Voraussetzungen für einen vielseitigen Austausch rund um Entrepreneurship, Innovation und Technologietransfer.
Die Studierenden nehmen aktuell an einer von der Studienstiftung geförderten Summer Academy in Plön teil, die gemeinsam mit SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen und Deep Science Ventures Entrepreneurship aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
Nach einem Intro von Stefan Stengel gab Niclas Apitz einen praxisnahen Einblick in die Start-up-Förderung: Wie finden innovative Teams den Weg in Förderprogramme und Acceleratoren? Und worauf kommt es bei skalierbaren Geschäftsmodellen in Zukunftsfeldern wie Bioökonomie, Biotech, KI, Life Science und Deeptech an?
Im Mittelpunkt stand dabei auch die internationale Perspektive: Wie können grenzüberschreitende Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit Dänemark dazu beitragen, Innovation schneller in den Markt zu bringen und ein starkes gemeinsames Innovationsökosystem aufzubauen?
Wie schnell aus einer Idee etwas Greifbares entstehen kann, zeigte anschließend Andre Scholze bei einem Rundgang vom FabLab Lübeck e. V.. Mit Einblicken in 3D-Druck und Lasercutting wurde deutlich, wie Technologien wie Rapid Prototyping dabei helfen, erste MVPs zu entwickeln, zu testen und potenziellen Kund:innen oder Investor zu präsentieren.
Am Nachmittag standen zwei persönliche Start-up-Journeys von GATEWAY49 Alumni im Mittelpunkt. Marcel-Felix Krause berichtete von der Entstehung von Yavio und sprach offen über Umwege, Herausforderungen und Learnings auf seinem bisherigen Weg. Gleichzeitig gab er spannende Einblicke in Agentic AI und die Frage, wie diese Technologie unter anderem die Versicherungsbranche verändern kann.
Dr. Maik Stille zeigte am Beispiel von ASAP, wie aus einer Herausforderung im Forschungsalltag eine KI-gestützte Plattform für histologische Bildanalyse entstehen kann und wie Wissenschaft, Technologie und Unternehmertum auf dem Weg von der Forschung in den Markt gerade im Bereich BioScience zusammenspielen.
Zum Abschluss tauschte sich auch Dr. Frank Schröder-Oeynhausen, Geschäftsführer des Technikzentrum Lübeck, mit den Teilnehmenden über die Bedeutung von Gründungsförderung, Technologietransfer und grenzüberschreitender Zusammenarbeit aus.
Vielen Dank an Dušica Briševac, Barbara Diehl und Stella Meiré für die Organisation sowie an die Studienstiftung des deutschen Volkes, GATEWAY49 und SPRIND für die Möglichkeit zu diesem inspirierenden Austausch!


















